Mehr Tempo und frischer Wind für soziale Politik im Landtag

Darum bewerbe ich mich erneut als Direktkandidatin für den Wahlkreis Elmshorn

Ich bin Beate Raudies, ich mach‘ soziale Politik mit Herz und Verstand für Euch im Landtag!
Und das – als direkt gewählte Abgeordnete – seit Mai 2012.
Seitdem setze ich mich mit aller Kraft für die vielfältigen Belange der Menschen in Elmshorn, Tornesch und den Gemeinden des Amtes Elmshorn-Land ein.

Als finanzpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion und Mitglied des Finanzausschusses gehören alle gestaltungsrelevanten Themen im Echten Norden zu meinem Arbeitsfeld: Alles, was Euch vor der Haustür und in Eurem Alltagsleben begegnet. Hier habe ich auch schon einiges bewegen können.
Aber: In den kommenden Jahren werden die Haushaltspläne schwierig. Wir müssen genau schauen, wofür wir Geld ausgeben, und wie wir unsere Handlungsfähigkeit behalten. Deshalb ist es wichtig, dass wir die Besteuerung von Einkommen gerechter gestalten und die Vermögensteuer wieder in Kraft setzen, auch, um die Finanzkraft der Länder für wichtige Zukunftsaufgaben zu verbessern!

Wichtig ist mir ebenfalls mein Amt als gleichstellungspolitische Sprecherin. Chancengleichheit auf allen Ebenen und in allen Bereichen ist eines der wichtigsten Ziele des gesellschaftlichen Miteinanders.
In den nächsten Jahren wollen und müssen wir im Land die Istanbul-Konvention umsetzen, um Frauen besser vor Gewalt zu schützen.
In den vergangenen Jahren hat die SPD-Landtagsfraktion dafür gesorgt, dass die Landesregierung Geld für die Sanierung der Frauenhäuser, auch in Elmshorn und Wedel, zur Verfügung gestellt hat. Das Haus in Pinneberg muss jetzt folgen. Die Frauenhäuser und ein bedarfsgerechtes Angebot an Beratungsstellen müssen auskömmlich finanziert werden.

Leider scheitert derzeit der Auszug aus den Frauenhäusern häufig noch an fehlenden, bezahlbaren Wohnungen. Bezahlbarer Wohnraum fehlt im Kreis Pinneberg an allen Ecken und Enden. Da geht mehr! Gleichzeitig muss aber auch klar sein, dass wir behutsam an die Schaffung neuen Wohnraums herangehen müssen. Ohne Nachverdichtungen und Aufstockungen im Innenbereich wird es unmöglich sein, den Flächenverbrauch nachhaltig zu reduzieren und gleichzeitig ausreichend neuen Wohnraum zu schaffen. Dennoch darf dies nicht dazu führen, dass Kleingärten, Grünanlagen und Flächen für die Naherholung verschwinden.

Chancengleichheit hat für mich auch viel mit moderner Mobilität zu tun.
So habe ich mich immer wieder für einen funktionierenden und an den Bedürfnissen der Menschen orientierten öffentlichen Nahverkehr eingesetzt. Mit Erfolg, denn die Vierte Bahnsteigkante in Elmshorn kommt jetzt! Für das Dritte Gleis zwischen Elmshorn und Hamburg hat das Land inzwischen eine Machbarkeitsstudie angefertigt. Jetzt dränge ich auf die Umsetzung. Denn ohne diese Gleise gibt es keine zusätzlichen Bahnhalte in Tornesch.
Ebenfalls wichtig ist die Schaffung gut befahrbarer Radwege für Alle. Ich setze mich konsequent für die Sanierung der miserablen Radwege entlang der Landesstraßen im Kreis ein, zum Beispiel an der L 100 und der L 107. Es kann nicht sein, dass immer mehr Menschen bei uns in der Region die Verkehrswende ernst nehmen und aufs Rad – viele fahren auch E-Bike – umsteigen, und die Infrastruktur stimmt bei weitem nicht.
Aber für die Mobilitätswende braucht es noch viel mehr, zum Beispiel einen kostenfreien Nahverkehr und ein landesweites Netz von E-Ladesäulen.

Ein weiteres Zukunftsthema liegt mir am Herzen: Digitalisierung an den Schulen. Wir müssen künftig sicherstellen, dass die digitalen Endgeräte für alle SchülerInnen auf dem neuesten Stand bleiben. Und dass die digitale Infrastruktur von den Schulträgern regelmäßig gewartet und modernisiert wird. Das werden Land und Kommunen nicht allein leisten können – hier sehe ich auch den Bund in der Pflicht: Die Digitalisierung des Bildungswesens muss eine Gemeinschaftsaufgabe werden.
Wenn keine Kinder und Jugendlichen zurückbleiben sollen, müssen wir auch die Schulsozialarbeit neu ausrichten: Zusätzliche Lehrkräfte an den Schulen und eine Aufstockung der Stellen für Schulassistenzkräfte müssen begleitet werden von einer Aufstockung der Schulsozialarbeit. Das ist für mich ebenso eine Frage der Chancengerechtigkeit.

Es gibt noch so viel zu tun. Da will ich weiterhin kraftvoll anpacken, damit nach fünf Jahren Jamaika mehr Tempo und frischer Wind in Sachen soziale Politik in den Landtag kommt!

Darum bewerbe ich mich erneut als Direktkandidatin für den Wahlkreis Elmshorn!