Meine Wochennotizen

Woche 24 – 2019 | 10.- 16. Juni

Montag, 10. Juni:

Heute ist die Siegerehrung für die Wettkampfteilnehmer des Pfingstzeltlagers der Jugendfeuerwehr. Also fahre ich nach Quickborn. Trotz Gewitter ließen sich die TeilnehmerInnen nicht von den Übungen abhalten. Gemeinsam mit unserem Bundestagsabgeordneten Ernst Dieter Rossmann überreiche ich den Fairnesspokal.
Später habe ich noch Zeit für Sport: Ich gehe Schwimmen.

Dienstag, 11. Juni:

Die Fraktionsgremien tagen. Wir bereiten die Landtagssitzungen vor. Danach fahren einige nach Eutin zur Hochzeit unseres Referenten Nicolas Dürbrok.
Ich sitze heute mal länger am Schreibtisch, führe Telefonate und verabrede Termine.
Abends ist in Pinneberg ein Treffen der Ortsverein-Vorsitzenden mit den Kreisvorstand-Mitgliedern. Ich als Vorsitzende meines Heimatortsvereins bin auch dabei. Erfahrungen werden ausgetauscht, und es ergeben sich Gespräche über die politische Lage.

Mittwoch, 12. Juni:

Mit unseren Bundestagsabgeordneten Ernst Dieter Rossmann bin ich zu Besuch in der Grundschule Hainholz in Elmshorn. Das ist eine Schule mit besonderen Herausforderungen. Das engagierte Team der Schule macht eine tolle Arbeit!
Was sie sich dort wünschen: Als Perspektivschule im Rahmen der zweiten Förderrunde beim Land dabei sein. Klar, dass ich das unterstütze! Traurig: Der Beschluss von CDU und Grünen in Elmshorn, die AWO nicht mehr mit der Schulbetreuung in Hainholz zu beauftragen. Da werden gut funktionierende Strukturen zerschlagen und die Uhren in dieser Zeit wieder auf Anfang gedreht. So ein Unfug!
Dann telefoniere ich mit Pressevertretern. Thema ist meine Pressemitteilung zur Besoldungsstrukturreform. Die greift mal wieder viel zu kurz. Das habe ich dann auch so verkündet.
Es fällt auf, dass die schwarze Ampel nichts richtig anpackt. Alles nur Kosmetik. Sehr ärgerlich.

Donnerstag, 13. Juni:

Heute ist Zeit für den heimischen Schreibtisch und die Steuererklärung – muss eine Abgeordnete auch machen.
Am frühen Abend fahre ich zur Vorstandssitzung des Kulturforums nach Kiel.
Ich bin dann tatsächlich rechtzeitig zurück in Elmshorn zur Veranstaltung der Elmshorner Grünen zur Mobilität. Mein Fazit: Schade, dort wird mal wieder der Eindruck erweckt, in Elmshorn sei nie was passiert, und nur mit Hilfe der Grünen ginge es voran – da waren wir schon mal weiter! Im Laufe der Diskussion wird außerdem auch deutlich: die von den Grünen vorgeschlagene Express-S-Bahn im Zehn-Minuten-Takt ist mit nur zwei Gleisen nicht machbar; das Dritte Gleis ist die Voraussetzung für alle gewünschten Verbesserungen.

Freitag, 14. Juni:

Ich mache die Kassenprüfung beim Kranhaus-Verein.
Abends ist Festkommers bei der Schützenbrüderschaft „Weidmannsheil“ in Klein Nordende. Anlass ist deren 100-jähriges Bestehen. Früher, als ich Kind war, bin ich mit meinen Eltern und Geschwistern auch mal bei den Schützenfesten gewesen. Da bin ich auf der Wiese hinterm Butterberg immer Kettenkarussel gefahren…

Samstag, 15. Juni:

Als Präses des Kirchenkreises eröffne ich die erste bundesweite „Initiativenkonferenz zur Situation von Beschäftigten in Werkverträgen in der Fleischindustrie“. Die Veranstaltung richtet sich an Initiativen, die sich an einzelnen Schlachthof-Standorten um die Situation der Beschäftigten kümmern und ihre ganz unterschiedlichen Eindrücke und Ideen zusammentragen. Gut so! Denn wenn über die Arbeits- und Lebenssituationen von Werkvertragsbeschäftigten in der Fleischindustrie gesprochen wird, fallen vor allem negative Stichworte: Unmenschliche Arbeitsbedingungen, überlange Arbeitszeiten, ausbleibende Lohnzahlungen, miese Unterkünfte – da muss sich was ändern! Zur Regierungszeit der Küstenkoalition haben wir mit der Unterstützung des DGB-Projekts „Faire Mobilität“ begonnen; das ist ein erster Schritt!
Nachmittags ist Vorstandsklausur der SPD Elmshorn. Abends kann ich endlich mal im Garten noch richtig lange werkeln.

Sonntag, 16. Juni:

…ist erst einmal Bürgerempfang in Elmshorn – Thema heute: „Stiftungen“.
Dann fahre ich zum Tag der Offenen Tür im Landtag. Boah: 20 000 BesucherInnen interessieren sich für unsere Arbeit. Eine gute und sinnvolle Veranstaltung. Auch ich führe tolle Gespräche und treffe viele Bekannte. Der Tag endet in gemütlicher Runde in der Pressestelle.